Hinweis: Für Vollständigkeit und Richtigkeit der gemachten Angaben kann ich keine Garantie übernehmen.
Die Umsetzung der dargestellten Inhalte erfolgt auf eigene Gefahr.

Umbau Lux Oberleitung.- und Schienenschleifwagen

Zuerst der Hinweis dass durch den Eingriff jeglicher Garantianspruch erlischt. Daher sollte dieser Umbau nur von jemand gemacht werden der mit dem Lötkolben umgehen kann und sich mit der Technik auskennt.

Die Platine die im analogen LUX Schienenschleifwagen (Modell 9010D ) verbaut ist entspricht in der Ausführung der vom digitalen Modell. Anstatt des Relais ist eine Drahtbrücke auf der Platine verlötet. Für den Umbau wird lediglich das passende Relais benötigt, Einbauort und Einbaulage ist im Schaltplan der Bedienungsanleitung ersichtlich. Im ersten Schritt muss die Drahtbrücke entfernt werden, an dieser Stelle sind die passenden Löcher auf der Platine vorhanden. Dann kann das Relais eingesteckt und verlötet werden. Hierbei ist zu beachten dass man die Kontaktstellen an der Unterseite der Platine vor dem Löten etwas mit einem Schraubendreher oder ähnlichem ankratzt damit das Lot besser haftet.
Dann muss ein geeigneter Lok-Decoder eingebaut werden. Ich habe dafür einen Märklin Decoder Art. 60760 aus der Bastelkiste verwendet. Dieser wird genau wie in der BDA des Schleifwagens beschrieben angeschlossen, Dabei werden die Anschlüsse für die Beleuchtung an den gekennzeichneten Stellen angelötet.

Die Schaltung ist so aufgebaut das mit der Funktion F0 der Lichtausgang aktiviert wird und dann mit umschalten der Fahrtrichtung der Motor an oder ausgeschaltet wird. Der Motorausgang kann sofern ein Saugwagen vorhanden ist durchgeschleift werden um damit den Saugmotor zu regeln. Vorteil wäre das man den Saug.- und Schleifwagen als Gespann fahren und mit einem Decoder betreiben kann.

Da ich eine CS2 als Zentrale verwende wurde eine Doppel-Traktion angelegt. Hiermit kann bei Doppel-Traktion mit dem Funktionsausgang F0 der Lichtausgang aktiviert werden. Bei Fahrtrichtung vorwärts setzt sich die Lok in Bewegung und gleichzeitig wird der Motor für die Schleifronde aktiviert. Bei Rückwärtsfahrt schaltet der Schleifmotor ab so das ein Rangieren möglich ist. Abhängig von der Lokgeschwindigkeit ändert sich die Drehzahl des Saugmotors, eine Geschwindigkeit von ca. ½ Tacho reicht vollkommen aus um eine gute Saugleistung zu erzielen.



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